Kontakt - Booking - Impressum 
schwenkglenks auf FB
 
Start // Veranstaltungen // Besetzungen -Seminare // Galerien // Discografie // Bio // Presse // Download // Kontakt // Links
CD-Veröffentlichung: MAGALI
 
» Titelübersicht
 
» CD-Kritik lesen
» CD-Kritik schreiben
 
» CD bestellen
 
unbekannt // aus der Zeitschrift Akustik Gitarre
 
  Jürgen Schwenkglenks ist studierter Gitarrist aus Passau, der sich als Komponist und Interpret auf brasilianische und argentinische Musik spezialisiert hat. Hier nun stellt er auf dieser, seiner zweiten CD fast ausschliesslich Tangos vor. Vorgetragen mit dem eigenen Ensemble, den "Los Gringos del Tango" (Gitarre, Akkordeon, Bass).
Dabei handelt es sich keineswegs um die Interpretation bekannter Tangohits. Mitnichten: Schwenkglenks hat alle Stücke der CD selbst komponiert! Falls sich nun bei einigen ein leichtes Misstrauen regen sollte: Schwenkglenks hat hier vor allem Musik geschrieben, die nach Tango klingt. Sie wirkt anregend (zum Tanzen); besitzt Sinnlichkeit und Schwermut des argentinischen Tangos einerseits, wie auch dessen Lebensfreude/ -lust andererseits - und verheimlicht gleichwohl nicht die mitteleuropäische Herkunft des Komponisten. So ist der "Magali-Vals" als Walzer nicht nur Tangofremd; vor allem liegt bei diesem Stück Musette-haftes aus Frankreich näher als südamerikanische Klänge. Mitunter meint man auch gewisse augenzwinkernde Bezüge zur bayrischen Heimat hören zu können; bis der Hörer dann unversehens wieder auf Stücke stösst, die von authentischer Tangoathmosphäre durchtränkt sind, würde nicht wiederum das Akkordeon daran erinnern, dass man sich nicht in einem Café in Buenos Aires, sondern mitten in Deutschland befindet. Gerade diese bewussten Widersprüche, die mit einer gehörigen Portion Humor angeboten werden, machen diese CD anhörenswert. Ganz und gar nicht "klassisch", sondern (im positiven Sinn) aud amüsante Art unterhaltend.
 
 
unbekannt // Hans Peter Salzer in Tango Danza
 
  Zwei Dinge fallen beim ersten Hineinhören in diese Produktion sofort auf:
a) diese CD kommt nicht aus Argentinien und
b) sie ist für die Tanzenden gemacht.
Die "Gringos del Tango" um Jürgen Schwenkglenks spielen schon in ihrem Namen (in etwa: die Ausländer) mit dem Etikett, dass sie keinen reinen klassisch-argentinischen Tango spielen. Und das müssen sie auch nicht. Denn wer legt fest, was originär "argentinisch" ist, wo doch schon ein Teil der alten Tangos und Interpreten auch aus Montevideo gekommen sind und wo doch so mancher Tango in Paris entstanden ist, weil sich verschiedene Orquestas zeitenweise lieber dort, als in Buenos Aires aufgehalten haben. Die "Gringos" komponieren und erarbeiten ihre Stücke - allesamt eigene Schöpfungen - aus ihrem europäischen Blickwinkel und dennoch kommt kein europäischer Tango dabei heraus, denn die inspirierende Quelle bleibt immer auch die Atmosphäre der Straßen und Tanzsalons in Bueonos Aires. Dazu kommt, dass sich Schwenkglenks auch mit brasilianischer Musik beschäftigt, was beispielsweise in der Milonga "Yo te Explico" durchscheint. So enthält diese Scheibe eine interessante Mischung verschiedener Einflüsse mit wunderbar dahinfließenden Melodien, teilweise dramatisch treibenden Elementen, gleichmäßig schreitenden Rhythmen, folkloristischen Klangmustern und klassischen Tangostrukturen - Weltmusik eben. Mag sein, dass sich das
besondere dieser CD - die ich persönlich sehr gern höre - dem geneigten Hörer erst bei mehrmaligem Hören erschließt. Zu sehr sind unsere Ohren an die Orquestas Tipica gewöhnt und wünschen sich beim ersten Hören stellenweise weniger Akkordeon und mehr Wechselspiel mit Violine oder
Klavier - ansonsten allerdingst lässt das sehr gute Zusammenspiel von Gitarre, Akkordeon, Bass und Percussion wenig Wünsche offen. Alle Stücke sind zudem hervorragend tanzbar und in bester akustischer Qualität aufbereitet. Für die Tanzenden hält dieser Silberling 7 Tangos, 4 Milongas und 3 Valses bereit. Bei den Tangos gefallen mir "MagaliTango" und "Gender Tango" - interessant und spannend durch den Wechsel von markanten und weicheren Klängen. Mein Favorit unter den Valses ist der "Vals aus Hals" der dahinfließt wie ein Vals de Musette, allerdings garniert mit folklorischtischen Synkopierungen, die so arrangiert sind, dass das Weitertanzen trotz rhytmischer Akzentuierung leicht fällt. Und bei den Milongas fällt "La Choricera" durch ihre locker-leichte Fröhlichkeit besonders auf. Einzig und allein das stellenweise ruhigere "Del Corazon para dentro" ist für den Tänzer ein wenig anspruchsvoller aber immer noch gut tanzbar.
Fazit: Sehr gut tanzbarer Weltmusik-Tango auf der Basis von Akkordeon und Gitarre
 
 
unbekannt // Hans Grausgruber in Skug / Austria
 
  Auch den Tango-Gitarristen mit dem wundersamen Namen Schwenkglenks sollte man sich nicht entgehen lassen, ein Zeitgenosse und Deutscher, der mit seinen Gringos del Tango, allesamt Virtuosen des Fachs und der Instrumente, ein ganz erstaunlich beschwingtes Album, »Magali«, eingespielt hat, mit dem er dem Tango und der Milonga mit etwas Polka und anderem heimischem Liedgut sozusagen eine Frischzellenkur verabreicht, was wirklich erfrischend wirkt.
 
 
unbekannt // Rainer Bratfisch in JAZZPODIUM
 
  Tango und kubanische Musik boomen derzeit in Deutschland ebenso wie Samba und Salsa. Die Musik deutscher Tango-Aficionados wird mittlerweile sogar in Argentinien gehört. Jürgen Schwenkglenks setzt sich bereits seit Jahren mit der Interpretation des Tango auseinander, vermeidet aber jedes Kopieren und komponiert seine Tangos, Milongas und Valses aus einem europäischen Blickwinkel heraus. Immer wieder blitzen auch Jazzelemente durch. Trotzdem: Die Entfernung schrumpft beim Hören dieser CD im Minutentakt, und spätestens bei "Eloisa" und "Farolito" wähnt man sich in Buenos Aires, in einer der kleinen Konditoreien, in denen noch immer Tango gehört, getanzt und sogar erlernt werden kann. Oder auf dem Markt von San Telmo, wo für die Tanzpaare jeden Sonntag die Straße gesperrt wird. Oder in der Calle Riobamba, wo das "El Beso" besonders den Tango der 40er und 50er Jahre pflegt. In Avellaneda, einem Vorort von Buenos Aires, hat Jürgen Schwenkglenks seine Frau Magali kennen gelernt, der er diese CD und vor allem die Trilogie "MagaliTango/MagaliVals/MagaMilonga" gewidmet hat. Gerhard Koschel spielt Akkordeon und Violoncello, Jochen Rössler Kontrabaß und E-Baß. Alle drei sind begeisterte Tango-Tänzer. Das erklärt, warum sie auch ohne das Pflicht-Bandoneon auskommen. Der Rhythmus stimmt immer.
 
"Magali"
erschienen 2003 auf Danza Y Movimiento
Laufzeit: 40 Minuten
code: dz003105
    CD bei Danzy Y Movimiento bestellen »
     
CD-Veröffentlichungen
Portenos Y Gringos // 2005 » CD bestellen- externer Shop
Magali // 2003 » CD bestellen- externere Shop
El bailador solitario // 1999 » CD bestellen- externer Shop
 
 
Startseite | Kontakt und Impressum | Seitenanfang
© 2008 by dasWerkzeug - passau-live.de